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Hotel Egilsstadir

Skogarlondum 3

700 Egilsstadir

Phone : +354 471 2830

Fax : +354 471 2833

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Open May - October

Egilsstadir und Ostisland

Islands größter Wald, Europas größter Gletscher und faszinierende Fjordlandschaften

Egilsstadir ist das Kommunikations- und Dienstleistungszentrum Ostislands. Die Stadt Egilsstadir befindet sich am Ufer des Flusses Lagarfljot, nahe des Waldes Hallormsstadaskogur und des Sees Lagarfljot, in dem laut alten Volkssagen ein geheimnisvolles Monster lebt.


Islands größter Wald Hallormsstadarskogur ging aus einer Baumschule für Wiederaufforstungsversuche hervor und auch heute noch findet man verschiedene Wiederaufforstungsprogramme in der Region. Kostenlose Wanderkarten geben Auskunft über die Wanderwege, die im Wald verlaufen.


Nur wenige Landesteile lassen den Menschen so klein und verlassen erscheinen wie die Nachbarschaft von Europas größtem Gletscher Vatnajökull. Dort ist alles gigantisch. Gletscherausläufer reichen bis tief in die Täler, die Berge sind gewaltig, und augenscheinliche Spuren der verborgenen Erdkräfte sind greifbar und machen unübersehbar auf sich aufmerksam.


Neben der beeindruckenden Landschaft fasziniert die Farbvielfalt in Lonsöraefi, in Borgarfjördur eystri und anderen Gegenden. Nirgends ist das Land grüner, sind die Gletscher weißer, ist der Himmel blauer und der Sand schwärzer als im Reich von Vatnajökull. Dies haben auch ausländische Werbe- und Filmgesellschaften entdeckt und nutzen es als Hintergrund ihrer Fotos und Filme.


Es schien 1967 ebenso angemessen wie jetzt, am Fuße von Vatnajökull Islands ersten Nationalpark einzurichten. Heute ist der Nationalpark Skaftafell eines der beliebtesten Touristenziele mit abwechslungsreichem Angebot für die Besucher. Die einzigartige Natur wird im Informationszentrum gewürdigt, und in der Stadt Höfn existiert eine spezialisierte Gletscherschau. Bootsfahrten auf der Lagune Breidamerkurlon bringen das Gletschereis ebenso wie Gletschertouren zum Vatnajökull in greifbare Nähe.


Die Vogelwelt dieser Region ist äußerst vielfältig, weil hier die meisten Zugvögel ankommen, und mit ihnen stets eine große Schar an willkommenen Irrgästen aus Europa.


Neben den Ausläufern von Vatnajökull faszinieren die langen Fjorde Ostislands, die steilen Berge und einige solitäre Gipfel, die zusammen eine einzigartige Szenerie schaffen. Hier liegen die ältesten Teile des Landes, und nirgends haben die Gletscher mehr Land geschürft als in Ostisland. Dabei traten unterirdische, mittlerweile erstarrte Magmakammern zu Tage, die einst in drei Kilometer Tiefe lagen. Die enorme Hitze bildete Drusen, u.a. Zeolite, im angrenzenden Gestein, die nun an der Küste, beispielsweise in Teigahorn, zu finden sind (und unter Naturschutz stehen).


Die abgeschiedensten Fjorde sind heute fast alle verlassen, doch bieten Tourismusveranstalter Wanderungen durch diese zurückgezogenen Gebiete an, die von Hütte zu Hütte führen, über schroffe Bergscharten und durch grasige Täler. Vor der Küste liegen grüne Inseln, zu denen Bootsfahrten angeboten werden.


Die Ostfjorde verfügen über zahlreiche natürliche Häfen. Im 19. Jahrhundert führten sie zur Bildung von Dörfern, die bis heute lebendig geblieben sind. Diese Hafenstädtchen haben ihren eigenen Charme und veranstalten jährlich lokale Feste. Zudem entstanden zahlreiche Museen, die das Leben vergangener Epochen widerspiegeln, wie die Kriegsjahre, die Zeit der französischen Fischer, den Einzug der Technik oder aber lokale Kunst. Dazu gibt es naturkundliche Museen mit Steinen und Mineralien, und nicht zuletzt ist Ostisland die Heimat des isländischen Rentieres.



Informationen: Isländisches Fremdenverkehrsamt